Insights aus unserem Entwicklerworkshop

Um unsere Entwicklerabteilung auf einem hohem Niveau zu halten und das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Kollegen immer weiter zu optimieren, machen wir bei bytabo® in regelmäßigen Abständen einen Entwicklerworkshop.
Angefangen von Codeconventionen, über Learnings aus vergangenen Projekten bis hin zur gegenseitigen Stärken- und Schwächeneinordnung versuchen wir uns gegenseitig zu optimieren.
Kein Entwickler ist perfekt, so natürlich auch wir nicht. Wir wissen aber das wir durch geschickten Einsatz im Team außergewöhnliche Ergebnisse schaffen können.
Wie läuft jetzt so ein Entwicklerworkshop? Das möchten wir euch im folgendem erklären.

Zu Beginn stellt Jo, unser Leiter der Entwicklung, kurz die Agenda vor und dann geht es auch schon direkt los.

Retrospektive

Klassisch starten wir mit einer Retro (siehe hier). Jeder Entwickler hat hier die Möglichkeit Post-Its zu folgenden Bereichen anzufertigen. In dem Fall hatten wir folgende Felder (dazu immer ein Beispiel aus unserer Retro).

  • Was ist gut? z.B. Docker wurde eingeführt
  • Was ist weniger gut? z.B. Unterschiedliche CSS-Convention der einzelnen Entwickler
  • Was habe ich gelernt? z.B. Pair Programming hat Kraft und dadurch machen wir kaum noch Fehler
  • Was sollten wir unbedingt einführen? z.B. ein neues Testdevice
    Aus den ganzen Post-Its werden dann die Wichtigsten geclustert und es werden Maßnahmen erstellt. Diese Maßnahmen wollen, wir als Team, bis zum nächsten Entwicklerworkshop umsetzen. Im nächsten Entwicklerworkshop werden die Maßnahmen dann validiert.
    So können wir sicherstellen, dass wir uns immer verbessern.

Offene Punkte Liste

Schon vor dem Workshop werden während der Sprints Punkte für den Workshop auf der Wunderlist gesammelt. Fällt einem Entwickler während seiner täglichen Arbeit etwas auf, was er gerne anders machen würde kann es direkt auf diese Liste geschrieben werden, sodass es nicht in Vergessenheit gerät. Oder wir kennen es alle, wir stolpern über eine mega cooles Tool oder Framework, aber haben keine Zeit es in unseren Workflow zu integrieren. Im Entwicklerworkshop soll die Möglichkeit gegeben sein, um auch über sowas sprechen zu können.

Dieses Mal gab es verschiedene Punkte, die auf der Liste waren. Ein paar möchten wir hier vorstellen:

  • Erweiterte Debugger Tools Google Chrome (Wissensharing)
  • Amazon Web Services (weitere Möglichkeiten)
  • Git Konventionen verbessern (einheitliche Regeln)
  • Wissen über Bots von Johannes an die Entwickler weitergeben (Weitergabe Innovation – Devs)
  • Clean Code (noch lesbareren Code zu schreiben)
  • EcmaScript 6 (um gleiches Wissen für alle herzustellen)
  • Automatisiertes Testen (Qualität)

Einordnung Stärken – Schwächen

In einem perfekten Team macht jeder das, was ihm am meisten Spaß macht. Klar, geht das nicht immer zu 100%. Zumindest aber versuchen sollte man es. So auch wir. Deshalb wird am Ende noch jeder Entwickler gefragt, was ihm den am meisten begeistert, er am Besten kann oder auch was ihm keinen Spaß macht. Dies wird in einer Liste festgehalten, die jedes Mitglied in der Firma anschauen kann. So wissen alle, wer was gerne macht, auch wird hier festgehalten, ob Kundenkontakt erwünscht oder eher weniger erwünscht ist. Aufgaben können nun nach Begeisterungslevel übergeben werden.

Abschließend lässt sich festhalten, dass der Entwicklerworkshop immer ein gelungenes Miteinander ist. Nicht nur das das Teamgefühl steigt, sondern man kann auch jedesmal eine Effizienzsteigerung in der Entwicklung beobachten.

Am Ende ist ein Team nur so stark wir ihr schwächstes Glied, weshalb wir dafür sorgen wollen, dass es kein schwächstes Glied gibt 🙂

ein Beitrag von Christian Schieber

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