Strategieplanung als (IT-)Startup – wie geht das?

Eine Strategie zu haben ist wichtig. Im Businessbereich, aber genauso gut im Sport und hin und wieder sicherlich auch im Privatleben – überall ist es hilfreich sich einen Plan zu machen und nicht einfach blind loszurennen. Doch so eine Strategie muss erst einmal aufgestellt werden – keine leichte Aufgabe. Im Gespräch mit bytabo’s Gründern Niklas und Christian haben wir diese Herausforderung genauer unter die Lupe genommen.

Was ist überhaupt eine Strategie? Wie würdet ihr das mit euren eigenen Worten beschreiben?

Niklas: Strategie ist erstmal ein sehr abstraktes Wort. Ein geeigneter Vergleich ist, dass die Strategie eine Art Handbuch für ein Unternehmen ist. Darin stehen dann Dinge wie, welche Ziele haben wir, wie erreichen wir diese und was müssen wir dafür tun? Es ist sozusagen die Handlungsorientierung für ein Unternehmen. Daran zeigt sich auch, warum eine Strategie so wichtig ist. Denn ohne einen Rahmen mit Zielen und gewissen Vorgaben kann ein Unternehmen nicht existieren. Nicht zu vergessen ist auch auf das “warum” einzugehen. Warum gibt es das Unternehmen eigentlich, wieso sind wir am Markt, was treibt die Mitarbeiter an? Dieses warum – Teil des Golden Circle – ist zu Beginn zu klären und bietet eine gute Orientierung, um mit einer Strategiefindung anzufangen.

Erklärung des Golden Circle

Niklas erklärt das Prinzip des Golden Circles, das für Strategiefindung enorm hilfreich ist.

Was sind bzw. sollten Merkmale einer Strategie sein?

Christian: Eine Strategie leitet sich von den Unternehmenszielen ab. Da eine Strategie langfristig angelegt ist, beantworte ich damit die Frage, wo ich mit meinem Unternehmen hin will und wie ich mein Unternehmen vorwärts bringe. Ein Punkt der herausfordernd sein kann, ist, dass Strategie nicht direkt spürbar ist. Der Outcome zeigt sich vielleicht erst ein Jahr später. Deswegen ist die Planung und auch der Austausch mit Menschen, die schon mehr Erfahrung mit Strategieplanung haben, so wichtig. Unser Leitsatz ist deshalb auch “Wir müssen nicht dahin laufen, wo der Puck gerade ist (falsche Strategie), sondern wir müssen dahin, wo der Puck im nächsten Spielzug sein wird.” Dafür brauchen wir eine Strategie für die ganze Mannschaft, bzw. für das Team.

Niklas: Das ist auch die Antwort auf die Frage, warum es so schwer ist für jemanden, der noch nie eine Strategie gemacht hat, eine solche zu entwickeln. Man darf sich nicht darauf konzentrieren, wie es aktuell aussieht, sondern, wie es in einem oder sogar drei, vier Jahren aussehen wird. Ein bisschen muss also auch in die Glaskugel geschaut werden, weshalb auch immer ein gewisses Risiko dazugehört. Daneben sind natürlich auch die bisher gesammelten Erfahrungen bedeutsam.

Welche Bedeutung hat die Strategie für ein Unternehmen im allgemeinen und für ein Startup im Speziellen?

Niklas: Ein entscheidender Punkt ist, dass ein Startup ganz neu am Markt und neu gegründet ist. Oft sind die Gründer, wie es auch bei uns war, noch sehr jung und unerfahren. Das Wissen, das für eine Strategie gebraucht wird, fehlt oftmals noch. Das erschwert dementsprechend die Strategiefindung. Startups sind außerdem oft in sehr innovativen Branchen tätig, evtl. sogar in Branchen, die sich gerade erst entwickeln – Stichpunkt disruptive Innovationen. Diese basieren, im Vergleich zu inkrementellen Innovationen, auf komplett neuen Technologien. In einer komplett neuen Umgebung, in einem unbekannten Umfeld eine Strategie zu entwickeln, erschwert diese Aufgabe dementsprechend nochmals.

Christian: Auch die Menschen sind bei dieser Frage wichtig. Die Menschen in einem Startup sind zum Teil andere, als die, die in einem “normalen” Unternehmen arbeiten. Sie sind leistungsfähig, haben ein hohes Potential und brauchen daher diese Art Handbuch, um auch ihr volles Potential ausschöpfen zu können. Es ist wichtig ihnen jederzeit ihre Ziele vor Augen zu halten und inwiefern diese Ziele zur darüber stehenden Unternehmensstrategie beitragen.

Wie unterscheidet sich die Strategiefindung in einem Startup von z.B. einem Konzern oder mittelständischen Unternehmen? Worin liegt die größte Herausforderung?

Christian: Immer up-to-date zu sein ist eine der größten Challenges. Da wir auf unserem Gebiet in gewisser Weise “Vorreiter” sind, können wir uns auch wenig abschauen und müssen uns mit den Technologien, mit denen wir arbeiten, alles selbst erarbeiten und uns ausprobieren. Vor allem am Anfang unserer Gründung haben wir das oft gemerkt, als wir noch versucht haben von erfahrenen Gründern Dinge mitzunehmen. Wir haben dann aber festgestellt, dass diese nicht unbedingt zu uns passen. Unser Learning war daher, dass wir unser eigenes Mindset mit den Erfahrungen von anderen vermischen müssen.

Christian im Vortrag

Christian bei einem seiner Vorträge

Niklas: Wir stellen das “warum” an den Anfang. Für uns war ein großes Learning, dass die Gründerpersönlichkeit eine wichtige Rolle spielt und letztendlich auch die Persönlichkeit des Unternehmens ist, bzw. diese entscheidend mitgestaltet. Daher mussten wir uns selbst erstmal bewusst werden, warum wir das hier eigentlich machen, wo wir hinwollen, was unsere persönlichen Ziele für unser Leben und für bytabo sind. Was begeistert uns als Menschen? Wir müssen uns selbst 100%ig mit dem Unternehmen identifizieren können und dahinter stehen, denn nur dann können wir dieses auch authentisch und erfolgreich leiten.

Als Richtlinie gilt ganz grob:

  1. Es gibt die übergeordnete Vision, die das entfernte, langfristige Ziel des Unternehmens darstellt.
  2. Mit der Mission soll die Frage geklärt werden, wie ich dort hin gelange.
  3. Entsprechend setzt man sich Ziele und leitet Maßnahmen ab.

Es ist ein ziemlich langer Prozess so eine Strategie zu erstellen und sie verändert sich auch immer wieder.

Christian: Dazu habe ich eine Metapher:

  • Unsere Vision: Wir wollen den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, besteigen.
  • Unser Ziel: Zuerst die Zugspitze erklimmen, dann den Mont Blanc, dann den ersten 6000er usw.
  • Unsere Strategie: Unser Trainings- und Ernährungsplan, unsere Ausrüstung und Ausstattung.
  • Spezielle Maßnahmen: Um fit für die Zielerreichung zu werden, gehen wir z.B. Laufen, Wandern und Klettern.
Orientiert ihr euch an einer bestimmten Strategie, wenn ihr die Strategieplanung für bytabo durchführt? Gibt es eine bekannte Methode, mit der sich eine Strategie gut planen lässt, bzw. die bei der Wahl hilft?

Niklas: Wir haben uns an verschiedenen Bereichen orientiert. Sicherlich war Lean Startup ein zentraler Punkt. Nicht ewig lange planen, sondern einfach mal einen Prototypen bauen, gehört dazu. Deswegen sind wir auch so schnell. Unsere Lernfähigkeit und hohe technologische Flexibilität helfen dabei natürlich auch. Ein anderes Thema sind disruptive Innovationen. Wir überlegen oft mit unseren Kunden zusammen, wie man ihre Geschäftsmodelle theoretisch disruptiv angreifen kann. Daraus entwickeln wir Ideen, wie man ihr Geschäft weiterentwickeln kann. Außerdem spielen agile Projektmanagementmethoden eine wichtige Rolle. Unsere Entwicklungsabteilung ist z.B. über Scrum organisiert. Das Besondere daran ist, dass man bei Scrum in sehr kurzen Zyklen arbeitet. Dementsprechend können auch während laufenden Projekten noch Anpassungen getätigt werden, wenn z.B. neue Technologien hinzukommen. Das gleiche gilt für die Entwicklung unserer Unternehmensstrategie. Auch hier gehen wir agil vor und richten uns entsprechend aus.

Scrum - agiles Projektmanagement

Scrum als agile Projektmanagementmethode

Christian: Was ganz wichtig ist: Wir haben unsere Rollen erkannt. Anfangs haben wir noch selbst mit designt und programmiert. Jetzt arbeiten wir viel mehr am und nicht im Unternehmen. Wir haben uns die Zeit geschaffen, um die Strategie entwickeln zu können. Diese Zeit war vorher gar nicht da.

Niklas: Das stimmt. Das hat uns immens geholfen. Die entscheidende Frage dabei ist: Was für ein Gründertyp bin ich, bzw. will ich sein? Bin ich der Unternehmer, der Dinge aufbaut, die Fäden zieht, fähige Leute einsetzt, die im Operativen besser sind, als wir selbst? Dazu haben wir uns entschieden. Oder bin ich der Selbstständige, der auch als Gründer evtl. auf ewig operativ mitarbeitet? Wir haben dies relativ früh für uns erkannt, was uns dabei geholfen hat schnell mit der Strategiearbeit zu beginnen. Gerade für Gründer, die noch am Anfang sind, ist es ganz wichtig, sich diese Frage möglichst schnell beantworten zu können.

Was war bei euch der entscheidende Wendepunkt, bzw. gab es diesen und wie habt ihr diesen gemeistert?

Christian: Ja den gab es. Der Umbau von Graphic Concepts zu Bytabo war schon ein deutlicher Wandel. Wir wollten nicht mehr nur als Dienstleistungsunternehmen arbeiten, sondern wir wollen für die Region und die Firmen, die hier angesiedelt sind, einen Mehrwert schaffen. Unter anderem haben uns dabei einige gute Bücher, die wir gelesen haben z.B. “Stefan Merat – Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer” (Provisionslink) geholfen, dass es bei uns “Klick” gemacht hat. Wir haben erkannt, dass man ein Unternehmen auch anders führen kann. Anders heißt ohne, dass wir aktiv mitarbeiten. Das “Loslassen” und sich zurückziehen war am Anfang allerdings wirklich nicht einfach.

Strategieplanung

Strategie planen, statt operativ arbeiten – daran muss man sich erst gewöhnen.

Niklas: Wichtig an dem Punkt ist es auch sich regelmäßig selbst zu reflektieren. Wir mussten erstmal selbst herausfinden, was eigentlich die Position ist, die uns am meisten Spaß macht. Das kann man auch problemlos jede Woche oder sogar jeden Tag machen, indem man sich einfach mal aufschreibt, was man alles getan hat und was einem davon am meisten gefallen hat. Wenn man die Position gefunden hat, die einem am meisten Spaß macht, arbeitet man wahrscheinlich auch am effizientesten.

Ihr seid beide keine “gelernten BWLer”. Wie schafft ihr es trotzdem das nötige Know-how zu haben, um eine Unternehmensstrategie zu erarbeiten?

Christian: Alles, was man für ein Startup lernen muss und was man in einem Startup lernt, lernt man wahrscheinlich nicht an der Uni. Wir haben uns natürlich auch nach und nach BWLer mit ins Unternehmen geholt, aber als Gründer muss man sich fast alles selbst beibringen. Dazu gehört lernen, lesen, sich mit anderen Gründern austauschen und einfach Dinge ausprobieren. Ein Teil davon ist auch das Fehler machen, aber aus diesen lernt man und macht es das nächste Mal besser.

Habt ihr Büchertipps, die Gründern bei Strategiefragen helfen können?

Im Bezug auf die Gründerthematik und das Unternehmersein:

    • Stefan Merat – Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer (Provisionslink) – eins der entscheidendsten Bücher, v.a. wegen der Unternehmerrolle, auch andere Bücher von ihm sind sehr zu empfehlen.
    • Günter Faltin – Kopf schlägt Kapital (Provisionslink) – hier es geht darum, anders zu denken als bestehende Unternehmen und einen Weg zu finden, wie man trotzdem erfolgreich sein kann, obwohl vielleicht andere sagen, dass es dafür gar keinen Markt gibt etc.
  • Lean Startup
Lesen hilft dabei eine Strategie zu finden.

Lesen gehört zu unserer Unternehmenskultur und hilft bei der Entwicklung einer geeigneten Strategie.

Eine große Herausforderung für uns ist auch das Thema Leadership, wie führe ich ein Team, wie schaffe ich den Spagat zwischen freundschaftlicher Atmosphäre und trotzdem der Chef sein, der auch mal durchgreift. Als Unternehmer hast du die Verantwortung, dass es auch wirtschaftlich gut läuft. Dazu haben wir folgende Buchtipps:

Für den Bereich Kommunikation, Kundenkontakt etc.:

Was konntet ihr von anderen Gründern, Unternehmern, etc. lernen?

Christian: Wir lernen und wollen natürlich viel von unseren Kunden lernen, da wir versuchen die Konzern- und Mittelstands-Welt zu verstehen, um unsere Produkte bestmöglich für diese Kunden vorzubereiten. Ein wichtiger Punkt, den wir sicherlich gelernt haben, ist bodenständig und geduldig zu sein und zu bleiben. Manchmal braucht man einfach ein bisschen Geduld, bis zum Beispiel etwas Wirkung zeigt. Das ist, denke ich, auch ein Punkt, den die deutsche Wirtschaft so stark macht. Aber auch die Unternehmen können viel von uns lernen. Vor allem im Bezug auf die Energie und Schnelligkeit können sich andere einiges von uns abschauen. Deswegen sind wir auch so begeistert von Konzern-Startup-Synergien, weil sich beide Seiten optimal ergänzen können.

Niklas: Das sehe ich auch so. Wir konnten viel von unseren Kunden mitnehmen und lernen, aber wirklich zu sehen, dass auch große Unternehmen ganz viel von uns als Startup lernen können, u.a. unsere Methoden und unsere Begeisterung, das war für uns ein entscheidendes Learning. Hierauf basiert auch der Aufbau unseres Leistungszweiges “Startup as a Service”. Dabei geht es genau darum, nämlich den etablierten Unternehmen die Begeisterung und Power mitzugeben und eine Aufbruchstimmung im digitalen Kontext zu erzeugen.

Synergetischer Austausch mit Bosch

Synergien schaffen mit unserem Partner und Kunden Bosch.

Christian: Wir nehmen das, was wir von den Kunden lernen auf, stecken unsere Methoden dazu und geben es dann wieder zurück (ganz einfach gesagt). Es ist also wie eine Art Kreislauf.

Niklas: Es ist auch schön zu sehen, dass immer mehr etablierte Unternehmen auf uns zu gehen, die feststellen, dass sie etwas anders machen bzw. verändern müssen und wissen, dass sie von uns etwas Hilfreiches, sinnvolles lernen können.

Wie stellt ihr sicher, dass eure Strategie auch Umsetzung findet?

Christian: Das ist tatsächlich eine große Challenge. Wir sind mittlerweile 17 Leute hier, unsere Strategie dann so zu streuen und zu vermitteln, dass sie jeder mitbekommt, kennt und lebt, ist deshalb aktuell ein großes Thema bei uns. Es gelingt uns zum Großteil sicherlich schon gut, aber es gibt auch noch viel zu tun. Da geht es schon bei der Entscheidung los, welche Meetings für welchen Mitarbeiter wichtig sind; wer wo und wie mitarbeiten soll. Wichtig sind an dieser Stelle die Maßnahmen, die wir in Wunderlisten festhalten und die sich meistens an bestimmte Personenkreise im Unternehmen richten, welche dann für die Umsetzung verantwortlich sind. Niklas baut gerade auch ein Handbuch (wie oben schon erwähnt), außerdem hängen Plakate mit der Vision in den Büros, welche somit auch visuell immer hervorsticht.

Niklas: Ein wesentlicher Aspekt für die Zukunft ist dem Mitarbeiter möglichst viel Freiheit zu geben, d.h. erstmal orts- und im besten Fall auch zeitunabhängiges Arbeiten zu ermöglichen. Das Ganze muss natürlich sehr gut durchdacht sein, damit das reibungslos funktionieren kann. Mindestens genauso wichtig sind Ziele. Wir arbeiten mit dem OKR (objectives und key results) System von Google, wo es darum geht, dem Mitarbeiter Ziele vorzugeben. Gleichzeitig soll ihm aber auch vermittelt werden, wie seine Ziele im direkten Bezug zur Strategie stehen, also warum seine Ziele zur Erreichung der Vision wichtig und sinnvoll sind. Daran arbeiten wir gerade viel. Gewisse Organisationsstrukturen braucht da selbst ein Startup, obwohl wir sehr flache Hierarchien haben. Was sich auf den Blick banal anhört, jedoch enorm wichtig und hilfreich ist, ist offen und transparent zu sein, also immer ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter zu haben.

Christian: An dieser Stelle möchte ich meine Metapher erweitern: Den höchsten Berg der Welt zu besteigen, das klappt nur als Team. Ein vorgegebenes Ziel für einen Mitarbeiter könnte sein, dass er uns zum Gipfel führt. Dieser muss sich alles aneignen (muss also erstmal alleine trainieren), dass wir zusammen an der Spitze ankommen, z.B. das Navigieren mit Kompass und Karte.

Welches sind aus eurer Sicht die zentralen Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Strategiearbeit?

Niklas: Flexibilität: Eine Strategie muss zwar Struktur vorgeben, aber wir leben heute in einer Welt (besonders im IT-Umfeld), die sich unheimlich schnell weiterentwickelt. Das, was wir heute beschließen ist in ein paar Monaten vielleicht schon nicht mehr passend. Deswegen sollte man in seiner Strategie Flexibilität verankern. Dies kann z.B. durch regelmäßiges Hinterfragen der eigenen Strategie auf deren Aktualität erfolgen (so machen wir das). Wichtiges Learning an dieser Stelle: Eine Strategie entwickelt sich immer weiter und ist niemals fertig.

Christian: Machen: Wir können ganz viel Theorie machen, über Strategie sprechen, aber am wichtigsten ist es Maßnahmen abzuleiten und diese auch wirklich umzusetzen. Wenn man einfach mal etwas macht, lernt man daraus auch wieder viel für die Strategie und bleibt flexibel.

Strategie - einfach mal machen.

Auch bei der Strategie und insbesondere ihrer Umsetzung ist oft „einfach mal machen“ das Wichtigste.

Niklas: An sich glauben (Mindset): “Wenn du nicht selbst an dich glaubst, wie sollen dann andere an dich glauben?” Es wird immer wieder Rückschläge geben im Bezug auf die Strategie, trotzdem darf man nie den Glauben an sich selbst, an das Unternehmen und die Strategie verlieren. Auch ist es enorm wichtig, immer wieder neuen Mut und Motivation zu fassen. Natürlich – gerade als junger Gründer – ist es noch essentiell sich einfach mit dem Thema intensiv auseinanderzusetzen. Viel lesen, sich austauschen, sich Mentoren suchen, das sind wichtige Aspekte, um das Problem, der evtl. noch nicht vorhandenen Erfahrung, auszugleichen.

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